Rote Zwiebeln einlegen – schnelles Rezept in 10 Minuten
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Knackig, säuerlich, leicht süß und leuchtend pink: Eingelegte rote Zwiebeln sind eine der einfachsten Möglichkeiten, einem Gericht in wenigen Sekunden mehr Geschmack, Farbe und Frische zu geben. Der heiße Essig-Sud nimmt der rohen Zwiebel ihre intensive Schärfe und macht die feinen Ringe angenehm mild und biegsam.
Für das Rezept brauchst du nur wenige Zutaten und ungefähr zehn Minuten Arbeitszeit. Anschließend müssen die Zwiebeln lediglich im Sud ziehen. Bereits nach etwa 30 Minuten können sie serviert werden, über Nacht entwickeln sie jedoch ein noch gleichmäßigeres und runderes Aroma.
Ob auf Burgern, Tacos, Bowls, Sandwiches, Salaten oder einem einfachen Käsebrot: Ein Glas eingelegte rote Zwiebeln im Kühlschrank macht aus vielen alltäglichen Gerichten ohne zusätzlichen Aufwand etwas Besonderes.
Rote Zwiebeln einlegen auf einen Blick
| Vorbereitungszeit | 10 Minuten |
|---|---|
| Kochzeit für den Sud | ca. 5 Minuten |
| Ziehzeit | ab 30 Minuten, besser über Nacht |
| Menge | 1 Glas mit ca. 500 ml |
| Haltbarkeit | ca. 2 Wochen im Kühlschrank |
| Schwierigkeit | Sehr einfach |
| Küche | International |
| Kategorie | Topping, Beilage, Vorrat |
Zutaten
- 2 rote Zwiebeln, ca. 250 g
- 120 ml weißer Tafelessig oder Apfelessig mit mindestens 5 % Säure
- 120 ml Wasser
- 1 gehäufter EL Zucker
- 1 TL Salz
- optional: ½ TL Pfefferkörner
- optional: ½ TL Senfkörner
- optional: 1 Lorbeerblatt
- optional: 1 Prise Chiliflocken
Rote Zwiebeln einlegen Schritt für Schritt
1. Einmachglas vorbereiten
Ein sauberes Glas mit etwa 500 ml Fassungsvermögen gründlich mit heißem Wasser ausspülen. Auch den Deckel sorgfältig reinigen.
Das Glas anschließend umgedreht auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen. Für die vorgesehene Lagerung von ungefähr zwei Wochen muss es sauber sein, eine aufwendige Sterilisation ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
2. Rote Zwiebeln schälen
Die äußere trockene Schale der roten Zwiebeln entfernen. Anschließend die Wurzelenden nur knapp abschneiden, damit die einzelnen Zwiebelschichten beim Schneiden möglichst lange zusammenhalten.
Sehr große Zwiebeln können zunächst halbiert werden. Kleinere Exemplare lassen sich je nach gewünschter Form auch vollständig in Ringe schneiden.
3. Zwiebeln dünn schneiden
Die geschälten Zwiebeln mit einem scharfen Küchenmesser in ungefähr zwei bis drei Millimeter dünne Ringe oder feine Halbringe schneiden.
Je dünner die Zwiebeln geschnitten werden, desto schneller nehmen sie den Sud auf und desto weicher und biegsamer werden sie. Für mehr Biss können die Scheiben etwas dicker bleiben.
Wichtig ist vor allem eine möglichst gleichmäßige Stärke. Dadurch ziehen alle Zwiebelstücke ungefähr zur gleichen Zeit durch.
4. Zwiebelringe ins Glas geben
Die geschnittenen Zwiebeln mit den Fingern vorsichtig voneinander lösen und locker in das vorbereitete Glas schichten.
Die Zwiebeln nicht zu fest hineindrücken. Der Sud sollte später problemlos zwischen die einzelnen Ringe laufen und alle Stücke vollständig umgeben können.
5. Optionale Gewürze hinzufügen
Pfefferkörner, Senfkörner, ein Lorbeerblatt oder eine Prise Chiliflocken zwischen den Zwiebelringen verteilen.
Die Gewürze sind optional. Das Grundrezept aus Zwiebeln, Essig, Wasser, Zucker und Salz funktioniert auch ohne weitere Aromen und schmeckt besonders vielseitig.
6. Essig-Sud anrühren
Essig, Wasser, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben und gründlich miteinander verrühren.
Wer die Zwiebeln etwas süßer mag, kann die Zuckermenge leicht erhöhen. Für einen deutlich säuerlicheren Geschmack lässt sich der Zucker reduzieren.
7. Sud kurz aufkochen
Den Sud unter gelegentlichem Rühren erhitzen und kurz aufkochen lassen. Zucker und Salz müssen sich vollständig in der Flüssigkeit auflösen.
Ein langes Kochen ist nicht notwendig. Sobald die Flüssigkeit klar ist und keine sichtbaren Kristalle mehr vorhanden sind, kann der Topf vom Herd genommen werden.
8. Heißen Sud über die Zwiebeln gießen
Den heißen Essig-Sud langsam über die Zwiebelringe in das Glas gießen. Dabei vorsichtig arbeiten, da sowohl der Topf als auch die Flüssigkeit sehr heiß sind.
Das Glas so weit auffüllen, bis die Zwiebeln vollständig oder nahezu vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sind.
9. Zwiebeln unter die Flüssigkeit drücken
Die Zwiebelringe mit einem sauberen Löffel vorsichtig nach unten drücken. Nach wenigen Minuten werden sie weicher und sinken leichter in den Sud.
Alle Zwiebeln sollten möglichst dauerhaft von Flüssigkeit bedeckt sein. Das verbessert die gleichmäßige Durchfärbung und unterstützt die Haltbarkeit.
10. Bei Raumtemperatur abkühlen lassen
Das Glas zunächst unverschlossen oder nur locker abgedeckt bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Währenddessen verlieren die Zwiebeln bereits einen Teil ihrer rohen Schärfe. Gleichzeitig beginnt die rote Farbe der Schalen, den Sud kräftig pink zu färben.
11. Verschließen und ziehen lassen
Sobald das Glas vollständig abgekühlt ist, mit dem Deckel verschließen und in den Kühlschrank stellen.
Nach ungefähr 30 Minuten sind die Zwiebeln bereits mild genug zum Essen. Über Nacht ziehen sie gleichmäßiger durch und entwickeln ihre kräftige pinke Farbe sowie ein runderes süß-säuerliches Aroma.
Warum wird der Sud heiß über die Zwiebeln gegossen?
Rohe Zwiebeln besitzen eine intensive Schärfe und eine feste, knackige Struktur. Der heiße Sud mildert beides, ohne die Zwiebeln vollständig zu kochen.
Durch die Wärme werden die Zwiebelringe leicht biegsam und nehmen die Mischung aus Essig, Salz und Zucker schneller auf. Gleichzeitig verlieren sie einen Teil ihrer aggressiven rohen Schärfe.
Der heiße Sud unterstützt außerdem die kräftige Farbentwicklung. Die natürlichen roten und violetten Farbstoffe der Zwiebel lösen sich in der sauren Flüssigkeit und färben das gesamte Glas innerhalb kurzer Zeit intensiv pink.
Wird nur kalter Sud verwendet, funktioniert das Einlegen grundsätzlich ebenfalls. Die Zwiebeln brauchen dann jedoch deutlich länger, bleiben schärfer und entwickeln ihre Farbe langsamer.
Gelingtipps: So werden eingelegte rote Zwiebeln perfekt
Für ein gleichmäßiges Ergebnis sind vor allem zwei Dinge entscheidend: Die Zwiebeln sollten möglichst gleichmäßig geschnitten werden und während der Lagerung vollständig mit Sud bedeckt bleiben.
Zwiebeln dünn schneiden: Zwei bis drei Millimeter dünne Ringe nehmen den Sud schnell auf und werden innerhalb kurzer Zeit mild. Dickere Scheiben bleiben länger knackig und schmecken etwas schärfer.
Ein scharfes Messer verwenden: Ein stumpfes Messer zerdrückt die Zwiebelschichten stärker und erschwert gleichmäßige Scheiben. Ein sauberer Schnitt sorgt für eine bessere Konsistenz.
Mindestens 5 % Säure verwenden: Der verwendete Essig sollte mindestens 5 % Säure besitzen. Mildere Essigzubereitungen oder bereits stark verdünnte Produkte sind für das angegebene Mischverhältnis nicht ideal.
Zucker und Salz vollständig auflösen: Bleiben Kristalle im Sud zurück, verteilt sich der Geschmack nicht gleichmäßig. Deshalb die Flüssigkeit kurz erhitzen und gut umrühren.
Zwiebeln vollständig bedecken: Herausstehende Zwiebelstücke trocknen schneller aus und nehmen den Sud nicht gleichmäßig auf. Bei Bedarf mit einem sauberen Löffel nach unten drücken.
Nur mit sauberem Besteck entnehmen: Die Zwiebeln immer mit einer sauberen Gabel oder Zange aus dem Glas nehmen. Dadurch gelangen weniger Keime in den Sud.
Wenn die Zwiebeln noch zu scharf sind: Die geschnittenen Ringe vor dem Einlegen kurz mit kochendem Wasser übergießen und sofort wieder abgießen. Anschließend wie beschrieben mit dem Essig-Sud übergießen.
Wenn die Farbe blass bleibt: Heller Essig bringt das Pink besonders deutlich zur Geltung. Dunkler Balsamico oder sehr dunkler Apfelessig können die Farbe bräunlich oder trüb wirken lassen.
Wenn der Sud zu sauer schmeckt: Beim nächsten Ansatz etwas mehr Zucker verwenden oder einen Teil des Essigs durch Wasser ersetzen. Das Verhältnis sollte jedoch nicht so stark verändert werden, dass der Sud seine typische Säure verliert.
Variationen
Süß-sauer: Für eine deutlich süßere Variante die Zuckermenge auf zwei Esslöffel erhöhen oder einen Löffel Honig in den warmen Sud rühren.
Mit Chili: Frische Chiliringe, getrocknete Chiliflocken oder eine kleine getrocknete Chilischote machen die Zwiebeln angenehm scharf.
Mit Knoblauch: Eine dünn geschnittene Knoblauchzehe zwischen die Zwiebeln geben. Das Aroma wird während der Ziehzeit zunehmend intensiver.
Mit Ingwer: Einige feine Scheiben frischer Ingwer sorgen für eine leichte Schärfe und passen besonders gut zu asiatischen Bowls.
Mit Limette: Einen Teil des Essigs durch frisch gepressten Limettensaft ersetzen und die fertigen Zwiebeln mit etwas Limettenabrieb verfeinern.
Mit Kräutern: Dill, Koriander, Thymian oder Rosmarin geben dem Sud eine aromatische Note. Frische Kräuter sollten gründlich gewaschen und sauber verarbeitet werden.
Mixed Pickles: Fein geschnittene Radieschen, Möhrenstreifen oder Gurkenscheiben gemeinsam mit den Zwiebeln einlegen.
Fermentierte Variante: Für eine echte Fermentation keinen Essig verwenden, sondern die Zwiebeln vollständig mit einer zweiprozentigen Salzlake bedecken. Dafür 20 g Salz in einem Liter Wasser auflösen und die Zwiebeln mehrere Tage kontrolliert bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Diese Methode unterscheidet sich deutlich vom schnellen Essig-Pickle.
Was passt zu eingelegten roten Zwiebeln?
Eingelegte rote Zwiebeln passen zu fast allen herzhaften Gerichten, die etwas Säure, Frische oder Crunch vertragen. Besonders häufig werden sie als Topping für Burger, Tacos und Bowls verwendet.
Auf Burgern bilden sie einen säuerlichen Gegenpol zu kräftigen Saucen, Käse und Fleisch- oder Gemüsepattys. Durch ihre weiche, aber noch leicht knackige Konsistenz lassen sie sich gut essen, ohne beim Reinbeißen aus dem Burger zu rutschen.
In Tacos harmonieren sie mit würzigen Füllungen, Avocado, Bohnen, Mais, Koriander und Limette. Ihre leuchtende Farbe macht selbst einfache Tacos optisch deutlich ansprechender.
Auch Bowls profitieren von der Säure. Die Zwiebeln passen zu Reis, Quinoa, Couscous, Tofu, Falafel, Ofengemüse, Hummus oder gegrilltem Fleisch.
Auf einem Käse-, Avocado- oder Butterbrot sorgen sie für Frische und nehmen sehr reichhaltigen Belägen etwas von ihrer Schwere.
Weitere passende Gerichte sind Kartoffelsalat, grüner Salat, Pulled Pork, gegrilltes Gemüse, Hotdogs, Sandwiches, Wraps und herzhafte Frühstücksgerichte.
Vorbereiten, aufbewahren und einfrieren
Vorbereiten: Die eingelegten roten Zwiebeln lassen sich problemlos mehrere Tage vor der geplanten Verwendung zubereiten. Ihr Aroma wird nach der ersten Nacht im Kühlschrank meist noch gleichmäßiger.
Aufbewahren: Das verschlossene Glas im Kühlschrank lagern. Die Zwiebeln halten sich dort ungefähr zwei Wochen, sofern sie vollständig mit Sud bedeckt sind und nur mit sauberem Besteck entnommen werden.
Verändert sich der Geruch unangenehm, wird der Sud ungewöhnlich trüb oder bildet sich Schimmel, sollten die Zwiebeln vollständig entsorgt werden.
Sud wiederverwenden: Der Sud kann direkt nach dem Leeren des Glases noch einmal für eine kleine frische Portion Zwiebeln verwendet werden. Dafür sollte er sauber riechen und durchgehend gekühlt worden sein.
Beim zweiten Durchgang ist das Aroma meist schwächer. Für eine besonders zuverlässige und intensive neue Ladung empfiehlt sich deshalb frischer Sud.
Einfrieren: Das Einfrieren ist nicht empfehlenswert. Die Zwiebelringe verlieren beim Auftauen ihre knackige Struktur und werden weich oder matschig.
Zutatenwissen: Darauf kommt es an
Rote Zwiebeln: Rote Zwiebeln schmecken häufig milder und leicht süßlicher als viele gelbe Sorten. Ihre roten und violetten Pflanzenfarbstoffe reagieren auf die Säure im Sud und sorgen für die charakteristische pinke Farbe.
Essig: Essig liefert die notwendige Säure und prägt den Geschmack des Pickles. Weißer Tafelessig schmeckt klar und sorgt für eine besonders kräftige Farbe. Apfelessig ist aromatischer und meist etwas milder.
Wasser: Wasser mildert den Essig, damit die eingelegten Zwiebeln angenehm säuerlich statt unangenehm scharf schmecken. Das Verhältnis von Essig und Wasser kann je nach persönlichem Geschmack leicht angepasst werden.
Zucker: Zucker nimmt dem Essig die Spitze und schafft den typischen süß-säuerlichen Geschmack. Er soll die Zwiebeln nicht zu einer Süßspeise machen, sondern die Säure ausbalancieren.
Salz: Salz verstärkt den Geschmack, unterstützt die Balance des Suds und entzieht den Zwiebeln leicht Flüssigkeit. Dadurch werden sie biegsamer, ohne ihren gesamten Biss zu verlieren.
Pfeffer- und Senfkörner: Ganze Gewürze geben ihr Aroma langsam an den Sud ab. Dadurch wird der Geschmack während der Lagerung zunehmend komplexer, ohne dass die Flüssigkeit stark trüb wird.
Nährwerte pro Portion
Die Angaben beziehen sich auf ungefähr zwei Esslöffel abgetropfte Zwiebeln. Die tatsächlichen Werte können je nach Zuckermenge und aufgenommener Sudmenge abweichen.
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 18 kcal |
| Eiweiß | ca. 0,4 g |
| Kohlenhydrate | ca. 4 g |
| Fett | 0 g |
Häufige Fragen
Ab wann kann ich die eingelegten roten Zwiebeln essen?
Bereits nach ungefähr 30 Minuten sind die Zwiebeln deutlich milder und können serviert werden. Über Nacht ziehen sie gleichmäßiger durch und entwickeln eine kräftigere Farbe sowie ein runderes Aroma.
Wie lange halten eingelegte rote Zwiebeln?
Im verschlossenen Glas halten sie sich ungefähr zwei Wochen im Kühlschrank. Wichtig ist, dass die Zwiebeln vollständig mit Sud bedeckt bleiben und nur mit sauberem Besteck entnommen werden.
Muss ich das Glas vorher auskochen?
Für einen schnellen Kühlschrank-Pickle mit einer Haltbarkeit von etwa zwei Wochen reicht normalerweise ein sehr sauberes Glas, das gründlich mit heißem Wasser ausgespült wurde. Für längere Lagerzeiten gelten strengere Anforderungen.
Warum werden meine Zwiebeln nicht kräftig pink?
Die Farbe hängt von der Zwiebelsorte, dem verwendeten Essig und der Ziehzeit ab. Heller Tafelessig bringt das Pink besonders gut zur Geltung. Dunkle Essigsorten können die Farbe trüber oder bräunlicher erscheinen lassen.
Sind eingelegte rote Zwiebeln probiotisch?
Schnell eingelegte Zwiebeln mit Essig sind nicht fermentiert und enthalten deshalb keine durch Fermentation entstandenen lebenden Kulturen. Für eine probiotische Variante müssten die Zwiebeln kontrolliert in Salzlake fermentiert werden.
Kann ich Apfelessig statt Tafelessig verwenden?
Ja. Apfelessig funktioniert sehr gut und schmeckt meist etwas milder und fruchtiger. Er sollte mindestens 5 % Säure besitzen. Naturtrüber Apfelessig kann den Sud optisch etwas trüber machen.
Kann ich den Zucker weglassen?
Ja, der Zucker kann reduziert oder weggelassen werden. Die Zwiebeln schmecken dann deutlich säuerlicher. Der Zucker dient vor allem dazu, die Säure des Essigs geschmacklich auszugleichen.
Kann ich den Sud ein zweites Mal verwenden?
Der durchgehend gekühlte und sauber gebliebene Sud kann direkt nach dem Leeren des Glases noch einmal verwendet werden. Beim zweiten Ansatz fällt der Geschmack jedoch meist schwächer aus. Für beste Ergebnisse ist ein frischer Sud empfehlenswert.
Fazit
Rote Zwiebeln einzulegen ist ein kleiner Arbeitsschritt mit großer Wirkung. Die Zwiebeln werden dünn geschnitten, mit einem heißen Sud aus Essig, Wasser, Zucker und Salz übergossen und müssen anschließend nur noch ziehen.
Der heiße Sud nimmt den rohen Zwiebeln ihre intensive Schärfe, macht sie angenehm biegsam und sorgt gemeinsam mit der Säure für die leuchtend pinke Farbe. Bereits nach 30 Minuten sind sie servierbereit, über Nacht wird das Ergebnis noch aromatischer.
Im Kühlschrank halten sich die eingelegten Zwiebeln ungefähr zwei Wochen und stehen dadurch jederzeit als schnelles Topping für Burger, Tacos, Bowls, Salate, Sandwiches oder Brote bereit.
Mit Chili, Ingwer, Knoblauch, Kräutern oder zusätzlichen Gemüsesorten lässt sich das Grundrezept leicht verändern. Einmal vorbereitet, gehört dieses einfache Glas deshalb schnell zu den vielseitigsten Zutaten im Kühlschrank.