One Pot Feta Gnocci mit basilikum und Gewürzen auf stirnholz schneidebrett

One-Pot Feta-Gnocchi – cremiges Rezept aus einer Pfanne

Weiche Kartoffelklößchen in einer samtigen Tomatensauce, dazu würziger Feta, der beim Unterrühren leicht anschmilzt und die Sauce besonders cremig macht: Diese One-Pot Feta-Gnocchi sind das perfekte Gericht für Abende, an denen es schnell gehen und trotzdem richtig sättigen soll.

Alle Zutaten garen gemeinsam in einer einzigen Pfanne. Die frischen Gnocchi kommen direkt aus der Packung in die Sauce und müssen nicht separat gekocht werden. Dadurch bleibt der Abwasch überschaubar und das vollständige Abendessen steht bereits nach ungefähr 25 Minuten auf dem Tisch.

Kichererbsen liefern zusätzlich pflanzliches Eiweiß und machen aus dem beliebten Feta-Gnocchi-Trend eine vollwertige vegetarische Mahlzeit. Für die Vorbereitung brauchst du tatsächlich kaum mehr als ein stabiles Schneidebrett, ein scharfes Küchenmesser und eine große Pfanne.

One-Pot Feta-Gnocchi auf einen Blick

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 2 Portionen
Schwierigkeit Einfach
Küche Mediterran
Kategorie Hauptgericht, vegetarisch, One-Pot

Zutaten

  • 400 g frische Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 240 g Abtropfgewicht
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten, 400 g
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne, Kochsahne oder Schmand
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 100 g Feta
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • optional: Chiliflocken
  • 1 Handvoll frischer Basilikum
  • optional: 1 Handvoll Babyspinat
Für die schnelle Vorbereitung: Auf einem stabilen Stirnholz-Schneidebrett lassen sich Zwiebel, Knoblauch, Feta und Basilikum übersichtlich vorbereiten. Mit einem scharfen Küchenmesser gelingen feine Zwiebelwürfel und gleichmäßige Fetastücke in wenigen Minuten.
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One-Pot Feta-Gnocchi Schritt für Schritt

1. Zutaten vorbereiten

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen und sehr fein hacken oder später direkt in die Pfanne pressen.

Die Kichererbsen in ein Sieb geben, gründlich abspülen und gut abtropfen lassen. Durch das Abspülen wird die dickflüssige Dosenflüssigkeit entfernt und der Geschmack der Kichererbsen wird milder.

Den Feta grob würfeln oder mit den Fingern zerbröseln. Den Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Falls Babyspinat verwendet wird, diesen ebenfalls waschen und trocknen.

2. Olivenöl erhitzen

Das Olivenöl in einer großen, möglichst beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.

Die Pfanne sollte groß genug sein, damit Gnocchi, Kichererbsen und Sauce später bequem hineinpassen und sich gut umrühren lassen. In einer zu kleinen Pfanne verteilt sich die Hitze ungleichmäßig und die Gnocchi können leichter am Boden ansetzen.

3. Zwiebel glasig anbraten

Die fein gewürfelte Zwiebel in die heiße Pfanne geben und bei mittlerer Hitze etwa zwei bis drei Minuten glasig braten.

Dabei regelmäßig umrühren. Die Zwiebel soll weich und leicht durchsichtig werden, aber noch keine kräftige dunkle Farbe annehmen.

4. Knoblauch und Tomatenmark anrösten

Den gehackten Knoblauch und das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben. Beides ungefähr eine Minute unter ständigem Rühren anrösten.

Durch das kurze Anrösten verliert das Tomatenmark seine rohe, säuerliche Note und entwickelt ein intensiveres, leicht süßliches Tomatenaroma.

Der Knoblauch sollte nicht dunkel werden, da er sonst bitter schmecken kann. Bei zu starker Hitze die Pfanne kurz vom Herd ziehen.

5. Tomatensauce aufsetzen

Die stückigen Tomaten, die Gemüsebrühe und die Sahne in die Pfanne geben. Alles gründlich verrühren, sodass sich das angeröstete Tomatenmark vollständig in der Flüssigkeit verteilt.

Den getrockneten Oregano hinzufügen und die Sauce mit Pfeffer würzen. Mit Salz zunächst sparsam umgehen, da Feta und Gemüsebrühe bereits Salz enthalten.

6. Sauce einmal aufkochen

Die Tomatensauce unter gelegentlichem Rühren einmal kurz aufkochen lassen.

Anschließend die Hitze auf eine mittlere bis niedrige Stufe reduzieren. Die Sauce soll während der weiteren Zubereitung nur sanft köcheln und nicht stark spritzen oder am Pfannenboden ansetzen.

7. Gnocchi direkt in die Sauce geben

Die frischen Gnocchi ungekocht direkt aus der Packung in die heiße Tomatensauce geben.

Alles sorgfältig verrühren, bis sämtliche Gnocchi von Sauce umgeben sind. Ein separates Vorkochen ist bei frischen Gnocchi aus dem Kühlregal nicht notwendig.

Während des Garens geben die Gnocchi etwas Stärke an die Sauce ab. Dadurch wird sie ohne zusätzliche Bindemittel zunehmend cremiger.

8. Kichererbsen hinzufügen

Die abgespülten und gut abgetropften Kichererbsen ebenfalls in die Pfanne geben und vorsichtig unterrühren.

Die Kichererbsen sind bereits gegart und müssen deshalb nur vollständig erhitzt werden. Gleichzeitig nehmen sie während des Köchelns einen Teil des Tomatenaromas auf.

9. Gnocchi und Kichererbsen köcheln lassen

Gnocchi und Kichererbsen etwa acht bis zehn Minuten sanft in der Sauce köcheln lassen.

Dabei alle ein bis zwei Minuten gründlich umrühren und besonders über den Pfannenboden streichen. Die Gnocchi enthalten Stärke und können bei zu wenig Bewegung leicht ansetzen.

Falls die Sauce während des Garens zu dick wird, schluckweise zusätzliche Gemüsebrühe oder Wasser einrühren. Die fertige Sauce sollte cremig sein und die Gnocchi umhüllen, aber nicht trocken wirken.

10. Optional Babyspinat unterheben

Wenn Babyspinat verwendet wird, diesen kurz vor Ende der Garzeit in die Pfanne geben.

Den Spinat vorsichtig unterheben und etwa ein bis zwei Minuten in der heißen Sauce zusammenfallen lassen. Dadurch bleibt seine Farbe frisch und er wird nicht unnötig weich.

11. Pfanne vom Herd nehmen

Sobald die Gnocchi weich sind und die Sauce die gewünschte Cremigkeit erreicht hat, die Pfanne vollständig vom Herd nehmen.

Jetzt die Sauce abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer oder Chiliflocken nachwürzen.

Das Entfernen von der direkten Hitze ist wichtig, bevor der Feta hinzugefügt wird. Bei zu hoher Temperatur kann Feta trocken und fest werden, anstatt sanft anzuschmelzen.

12. Hälfte des Fetas unterrühren

Etwa die Hälfte des zerbröselten oder gewürfelten Fetas in die heiße Sauce geben und vorsichtig unterrühren.

Durch die Resthitze wird der Feta weich und verbindet sich teilweise mit der Tomaten-Sahne-Sauce. Dadurch entsteht die typische salzig-cremige Konsistenz.

Der Käse muss sich nicht vollständig auflösen. Kleine weiche Fetastücke in der Sauce sorgen zusätzlich für Geschmack und Struktur.

13. Anrichten und servieren

Die cremigen One-Pot Gnocchi auf zwei Teller verteilen oder direkt in der Pfanne servieren.

Den restlichen Feta darüberstreuen und mit frischem Basilikum garnieren. Nach Wunsch zusätzlich einige Chiliflocken, frisch gemahlenen Pfeffer oder einen kleinen Spritzer Olivenöl darübergeben.

Die Gnocchi am besten sofort servieren, da die Sauce beim Abkühlen weiter eindickt.

Nur wenig Vorbereitung und kaum Abwasch: Mit einem scharfen Küchenmesser lassen sich Zwiebel, Knoblauch, Feta und Kräuter direkt hintereinander vorbereiten. Gleichmäßige Schnitte sorgen dafür, dass die Zwiebel schnell weich wird und sich der Feta später gut in der Sauce verteilt.
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Warum funktioniert das One-Pot-Prinzip bei Gnocchi so gut?

Beim One-Pot-Prinzip garen alle Bestandteile eines Gerichts in demselben Kochgefäß. Die Gnocchi werden nicht separat in Wasser gekocht, sondern nehmen die benötigte Flüssigkeit direkt aus der Tomatensauce auf.

Frische Gnocchi aus dem Kühlregal sind dafür besonders gut geeignet. Sie benötigen nur wenige Minuten Garzeit und geben währenddessen einen kleinen Teil ihrer enthaltenen Stärke an die Sauce ab.

Diese Stärke wirkt wie ein natürliches Bindemittel. Die Sauce wird dadurch dickflüssiger und haftet besonders gut an den Kartoffelklößchen. Gleichzeitig nehmen die Gnocchi bereits während des Garens das Aroma von Tomaten, Knoblauch, Oregano und Gemüsebrühe auf.

Damit das Ergebnis gelingt, muss genügend Flüssigkeit vorhanden sein. Die Gnocchi saugen während des Garens einen Teil der Sauce auf. Wird die Pfanne zu trocken, können sie am Boden festkleben oder ungleichmäßig weich werden.

Regelmäßiges Umrühren ist deshalb wichtiger als bei separat gekochten Gnocchi. Mit einer ausreichend großen Pfanne und einem kleinen Vorrat an zusätzlicher Brühe gelingt das Gericht jedoch unkompliziert und ohne zweiten Topf.

Gelingtipps: So werden die One-Pot Feta-Gnocchi perfekt

Drei Punkte machen bei diesem Gericht den größten Unterschied: Frische Gnocchi sollten direkt in der Sauce garen, die Pfanne muss regelmäßig umgerührt werden und der Feta darf erst nach dem Kochen hinzugefügt werden.

Frische Gnocchi verwenden: Gnocchi aus dem Kühlregal garen innerhalb weniger Minuten und eignen sich besonders gut für die One-Pot-Zubereitung. Getrocknete Gnocchi benötigen mehr Flüssigkeit und eine längere Garzeit.

Eine ausreichend große Pfanne nehmen: Gnocchi und Kichererbsen brauchen Platz, damit sich die Sauce gleichmäßig verteilt. In einer kleinen Pfanne liegen viele Gnocchi übereinander und setzen leichter an.

Tomatenmark gründlich anrösten: Das kurze Rösten nimmt dem Mark die rohe Säure und intensiviert das Tomatenaroma. Dieser kleine Schritt sorgt für deutlich mehr Tiefe in der Sauce.

Regelmäßig umrühren: Die enthaltene Kartoffelstärke kann sich am Pfannenboden absetzen. Deshalb während der Garzeit immer wieder sorgfältig über den Boden rühren.

Zusätzliche Brühe bereithalten: Je nach Gnocchi-Sorte wird unterschiedlich viel Flüssigkeit aufgenommen. Wird die Sauce zu dick, schluckweise Brühe oder Wasser ergänzen.

Feta erst nach dem Herd hinzufügen: Bei starker Hitze wird Feta schnell trocken und fest. In der Resthitze schmilzt er sanfter an und macht die Sauce cremig.

Mit Salz vorsichtig sein: Gemüsebrühe und Feta enthalten bereits Salz. Die Sauce deshalb erst am Ende vollständig abschmecken.

Wenn die Sauce zu dünn ist: Die Pfanne ein bis zwei Minuten ohne Deckel weiterköcheln lassen. Durch das Verdampfen der Flüssigkeit und die Stärke der Gnocchi wird die Sauce schnell dicker.

Wenn die Sauce zu sauer schmeckt: Eine kleine Prise Zucker oder ein zusätzlicher Schuss Sahne kann die Säure der Tomaten abrunden.

Wenn die Gnocchi fest bleiben: Etwas zusätzliche Brühe hinzufügen und die Garzeit um einige Minuten verlängern. Die genaue Garzeit hängt von Größe und Hersteller ab.

Wenn die Sauce beim Servieren zu dick wird: Einen kleinen Schuss warme Brühe oder Wasser unterrühren. Die Sauce dickt durch die enthaltene Stärke beim Stehen weiter nach.

Variationen

Mit Hähnchen: Hähnchenbrust in kleine Stücke schneiden und vor der Zwiebel im Olivenöl vollständig anbraten. Anschließend herausnehmen und zusammen mit den Gnocchi zurück in die Sauce geben.

Mit Hackfleisch: Rinderhackfleisch oder gemischtes Hack krümelig anbraten und danach Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen. Die Kichererbsen können dabei entfallen oder zusätzlich verwendet werden.

Mit Paprika: Eine rote oder gelbe Paprika klein würfeln und gemeinsam mit der Zwiebel anbraten. Sie sorgt für leichte Süße und zusätzlichen Biss.

Mit Zucchini: Eine kleine Zucchini würfeln und einige Minuten mit der Zwiebel braten. Da Zucchini Flüssigkeit abgibt, die Gemüsebrühe zunächst etwas sparsamer dosieren.

Mit getrockneten Tomaten: Fein geschnittene getrocknete Tomaten bringen eine kräftige, leicht süßliche Tomatennote in die Sauce.

Mit Babyspinat: Eine große Handvoll Babyspinat kurz vor Ende der Garzeit unterheben. Der Spinat fällt in der heißen Sauce innerhalb weniger Minuten zusammen.

Mit roten Linsen: Kleine Mengen rote Linsen können direkt in der Sauce mitgaren. Dabei mehr Gemüsebrühe verwenden und die Kochzeit entsprechend verlängern.

Vegan: Pflanzliche Kochsahne und eine vegane Feta-Alternative verwenden. Auch die Gemüsebrühe sollte vollständig pflanzlich sein.

Mit Mozzarella: Feta durch Mozzarella ersetzen. Die Sauce wird dadurch milder und der Käse zieht leichte Fäden, besitzt aber weniger salzige Würze.

Mit Ziegenkäse: Ziegenfrischkäse oder weicher Ziegenkäse sorgt für eine kräftigere, leicht säuerliche Note.

Als Baked-Feta-Variante: Gnocchi, Tomaten, Kichererbsen und Gewürze in eine Auflaufform geben, den Feta in die Mitte setzen und alles bei 200 °C etwa 20 Minuten backen. Anschließend den Käse mit den übrigen Zutaten vermengen.

Wer Nudeln statt Gnocchi bevorzugt, kocht nach demselben Prinzip unsere One Pot Pasta mit Feta und Tomate.

Was passt zu One-Pot Feta-Gnocchi?

Die Gnocchi sind durch Kartoffeln, Kichererbsen, Feta und cremige Tomatensauce bereits eine vollständige und sättigende Mahlzeit. Eine zusätzliche Beilage ist deshalb nicht zwingend notwendig.

Besonders gut passt ein einfacher grüner Salat mit einem frischen Zitronendressing. Die leichte Säure und das knackige Gemüse bilden einen angenehmen Kontrast zur cremigen Sauce.

Auch schnell eingelegte rote Zwiebeln ergänzen das Gericht sehr gut. Ihre süß-säuerliche Frische nimmt der reichhaltigen Feta-Sauce etwas von ihrer Schwere.

Ein Stück knuspriges Baguette, Ciabatta oder geröstetes Bauernbrot eignet sich ideal, um die restliche Tomatensauce aus der Pfanne oder vom Teller aufzunehmen.

Geröstete Pinienkerne, Walnüsse oder Kürbiskerne sorgen für zusätzlichen Biss. Sie können kurz ohne Fett in einer Pfanne angeröstet und unmittelbar vor dem Servieren über die Gnocchi gestreut werden.

Für noch mehr Frische passen zusätzlich Rucola, Zitronenabrieb, frischer Basilikum oder gehackte Petersilie.

Vorbereiten, aufbewahren und einfrieren

Vorbereiten: Zwiebel, Knoblauch, Feta und Kräuter können bereits einige Stunden vorher vorbereitet und getrennt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Auch die Tomatensauce lässt sich ohne Gnocchi und Feta vorab kochen. Kurz vor dem Servieren wird sie wieder erhitzt und die frischen Gnocchi werden direkt darin gegart.

Die Gnocchi sollten nicht über längere Zeit in der fertigen Sauce stehen. Sie nehmen weiterhin Flüssigkeit auf und können dadurch sehr weich oder matschig werden.

Aufbewahren: Reste in einen luftdicht verschlossenen Behälter füllen und im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich ungefähr zwei bis drei Tage.

Aufwärmen: Die Gnocchi in einer Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Dabei einen kleinen Schuss Wasser, Milch oder Gemüsebrühe hinzufügen, damit die Sauce wieder cremig wird.

Auch das Aufwärmen in der Mikrowelle ist möglich. Zwischendurch einmal umrühren und bei Bedarf etwas Flüssigkeit ergänzen.

Einfrieren: Das vollständige Gericht lässt sich nur eingeschränkt einfrieren. Die Gnocchi verlieren nach dem Auftauen häufig an Biss und werden weicher.

Wer das Gericht vorbereiten und einfrieren möchte, friert besser nur die Tomatensauce ohne Gnocchi und Feta ein. Nach dem Auftauen können frische Gnocchi direkt darin gegart und der Feta anschließend untergehoben werden.

Zutatenwissen: Darauf kommt es an

Gnocchi: Gnocchi sind kleine Klößchen, die meist aus Kartoffeln, Mehl und teilweise Ei hergestellt werden. Frische Gnocchi aus dem Kühlregal besitzen eine kurze Garzeit und eignen sich besonders gut für One-Pot-Gerichte.

Feta: Feta ist ein salziger Käse, der traditionell aus Schafsmilch oder einer Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch hergestellt wird. In der Resthitze wird er weich und verbindet sich teilweise mit der Sauce.

Kichererbsen: Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und eine angenehm nussige Note. Vorgegarte Kichererbsen aus der Dose sind bereits verzehrfertig und müssen nur abgespült und erhitzt werden.

Tomatenmark: Tomatenmark besitzt ein konzentriertes Tomatenaroma. Durch kurzes Anrösten entstehen kräftigere Röstaromen und die rohe Säure wird gemildert.

Stückige Tomaten: Dosentomaten bilden die Grundlage der Sauce. Stückige Tomaten geben ihr etwas Struktur, während passierte Tomaten eine glattere Konsistenz ergeben würden.

Sahne oder Kochsahne: Die Sahne mildert die Säure der Tomaten und sorgt für eine weichere, cremigere Sauce. Schmand macht das Gericht etwas kräftiger und säuerlicher.

Oregano: Getrockneter Oregano bringt das typische mediterrane Aroma. Er kann direkt zu Beginn in die Sauce gegeben werden, damit er ausreichend Zeit hat, sein Aroma abzugeben.

Basilikum: Frischer Basilikum sollte erst beim Servieren hinzugefügt werden. Durch langes Kochen verliert er schnell sein frisches Aroma und seine kräftige Farbe.

Babyspinat: Babyspinat ist optional und fällt innerhalb kurzer Zeit in der heißen Sauce zusammen. Er ergänzt das Gericht um zusätzliches Gemüse, ohne die Zubereitungszeit wesentlich zu verlängern.

Nährwerte pro Portion

Die Angaben beziehen sich auf zwei Portionen und können je nach verwendeter Gnocchi-Marke, Sahnesorte, Fetamenge und Gemüsebrühe abweichen.

Nährwert Menge
Kalorien ca. 700 kcal
Eiweiß ca. 26 g
Kohlenhydrate ca. 80 g
Fett ca. 28 g

Häufige Fragen

Muss ich die Gnocchi vorher kochen?

Nein. Frische Gnocchi aus dem Kühlregal können direkt in der Tomatensauce garen. Sie nehmen dabei Geschmack auf und geben etwas Stärke an die Sauce ab, wodurch diese cremiger wird.

Kann ich getrocknete Gnocchi verwenden?

Ja, allerdings benötigen getrocknete Gnocchi meist mehr Flüssigkeit und eine längere Garzeit. Die Angaben auf der Verpackung sollten beachtet und bei Bedarf zusätzliche Gemüsebrühe in die Pfanne gegeben werden.

Warum kleben meine Gnocchi am Pfannenboden fest?

Gnocchi enthalten Stärke und können bei zu wenig Flüssigkeit oder zu seltenem Umrühren ansetzen. Die Sauce regelmäßig über den gesamten Pfannenboden rühren und bei Bedarf etwas Brühe ergänzen.

Warum wird mein Feta nicht cremig?

Der Feta wurde möglicherweise zu früh oder bei zu hoher Temperatur hinzugefügt. Die Pfanne zuerst vom Herd nehmen und den Käse anschließend in der Resthitze unterrühren. Dabei schmilzt er sanfter an.

Kann ich statt Feta einen anderen Käse verwenden?

Ja. Mozzarella macht die Sauce milder und sorgt für leichte Käsefäden. Ziegenkäse schmeckt kräftiger und etwas säuerlicher. Auch Frischkäse kann für eine besonders glatte Sauce verwendet werden.

Wie kann ich die Feta-Gnocchi proteinreicher machen?

Die Kichererbsen liefern bereits pflanzliches Eiweiß. Zusätzlich können mehr Kichererbsen, rote Linsen, Hähnchen, Hackfleisch oder eine größere Menge Feta verwendet werden.

Kann ich das Gericht vegan zubereiten?

Ja. Dafür pflanzliche Kochsahne und eine vegane Feta-Alternative verwenden. Bei den Gnocchi sollte geprüft werden, ob sie Ei oder andere tierische Zutaten enthalten.

Kann ich One-Pot Feta-Gnocchi vorbereiten?

Die Tomatensauce kann gut vorbereitet und gekühlt aufbewahrt werden. Die Gnocchi sollten jedoch erst kurz vor dem Servieren darin gegart werden, damit sie nicht zu weich werden.

Wie wärme ich die Gnocchi am besten auf?

Die Gnocchi bei niedriger bis mittlerer Hitze in einer Pfanne erwärmen. Einen kleinen Schuss Wasser, Milch oder Gemüsebrühe unterrühren, da die Sauce im Kühlschrank deutlich eindickt.

Fazit

One-Pot Feta-Gnocchi zeigen, dass ein cremiges und sättigendes Abendessen weder viel Zeit noch mehrere Töpfe benötigt. Frische Gnocchi, Tomatensauce, Kichererbsen und Feta garen gemeinsam in nur einer Pfanne.

Die Gnocchi nehmen beim Kochen das Aroma der Sauce auf und geben gleichzeitig etwas Stärke ab. Dadurch entsteht ohne zusätzliche Bindemittel eine besonders cremige Konsistenz.

Die Kichererbsen machen das vegetarische Gericht sättigender und erhöhen den Eiweißanteil. Der Feta wird erst nach dem Kochen untergehoben, damit er in der Resthitze weich wird und die Sauce verfeinert.

Mit Paprika, Zucchini, Spinat, Hähnchen, Hackfleisch oder pflanzlichen Alternativen lässt sich das Grundrezept unkompliziert verändern. Damit eignen sich die One-Pot Feta-Gnocchi ideal für den hektischen Feierabend und für alle, die mit möglichst wenig Aufwand ein vollständiges Essen auf den Tisch bringen möchten.

Wenn du cremige Pastagerichte magst, die ohne Sahne auskommen, ist die römische Spaghetti Carbonara der nächste Klassiker.

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