Lasagne al forno klassisch mit Bolognese und Béchamel

Lasagne al forno – klassisch mit Bolognese und Béchamel

Saftige Bolognese, cremige Béchamel, weiche Nudelplatten und eine goldbraune Käsekruste: Diese Lasagne al forno bringt den italienischen Klassiker Schicht für Schicht auf den Tisch.

Entscheidend sind zwei Saucen, die nicht nebenbei entstehen. Das Ragù darf langsam einkochen und bekommt zum Schluss etwas Milch, während die Béchamel cremig, aber nicht zu dick angerührt wird.

Die Lasagneplatten müssen dabei nicht vorgekocht werden. Werden sie vollständig mit ausreichend Sauce bedeckt, garen sie direkt im Ofen und verbinden sich zu saftigen, stabilen Schichten.

Lasagne al forno auf einen Blick

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Koch- und Backzeit ca. 1 Stunde 25 Minuten
Ruhezeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 1 Stunde 50 Minuten
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Küche Italienisch
Kategorie Hauptgericht, Auflauf

Zutaten

Für die Bolognese

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten, 400 g
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 100 ml Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Béchamel

  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • Frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz

Außerdem

  • ca. 250 g Lasagneplatten ohne Vorkochen, etwa 12 Stück
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • 125 g Mozzarella
  • Etwas Butter für die Auflaufform
Für Soffritto und Käse: Auf einem großzügigen Stirnholz-Schneidebrett lassen sich Zwiebel, Karotte, Sellerie und Knoblauch sauber vorbereiten. Mit einem scharfen Küchenmesser gelingt besonders feines und gleichmäßiges Würfeln.
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Lasagne al forno Schritt für Schritt zubereiten

1. Gemüse und Käse vorbereiten

Zwiebel und Karotte schälen. Staudensellerie putzen und Knoblauchzehen schälen.

Zwiebel, Karotte und Sellerie möglichst fein würfeln und den Knoblauch fein hacken.

Den Parmesan frisch reiben und den Mozzarella gut abtropfen lassen und in dünne Scheiben oder kleine Stücke schneiden.

Eine Auflaufform von ungefähr 20 × 30 Zentimetern dünn mit Butter einfetten.

2. Soffritto langsam anschwitzen

Olivenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.

Zwiebel, Karotte und Sellerie hineingeben und ungefähr acht bis zehn Minuten langsam weich dünsten.

Das Gemüse soll weich und aromatisch werden, aber möglichst nicht dunkel bräunen.

Den Knoblauch erst gegen Ende hinzufügen und etwa eine Minute mitdünsten.

3. Hackfleisch kräftig anbraten

Die Hitze etwas erhöhen und das Hackfleisch zum Soffritto geben.

Das Fleisch zunächst einige Augenblicke braten lassen, bevor es zerteilt und gewendet wird. So können kräftigere Röstaromen entstehen.

Weiterbraten, bis ausgetretene Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und das Fleisch sichtbar Farbe angenommen hat.

Anschließend das Tomatenmark einrühren und etwa ein bis zwei Minuten mitrösten.

4. Bolognese ansetzen

Mit dem Rotwein ablöschen und einige Minuten kräftig einkochen lassen.

Stückige Tomaten, Lorbeerblatt, Oregano und eine kleine Prise Zucker hinzufügen.

Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und alles gründlich verrühren.

Die Sauce kurz aufkochen und anschließend die Hitze deutlich reduzieren.

5. Bolognese langsam köcheln lassen

Die Bolognese bei niedriger bis mittlerer Hitze ungefähr 30 bis 40 Minuten offen köcheln lassen.

Gelegentlich umrühren und darauf achten, dass am Topfboden nichts ansetzt.

Gegen Ende die Milch einrühren und die Sauce noch einige Minuten weiterköcheln lassen.

Die fertige Bolognese sollte kräftig, sämig und aromatisch sein, aber noch ausreichend Flüssigkeit enthalten, damit die Lasagneplatten später im Ofen garen können.

6. Béchamel zubereiten

Die Butter in einem zweiten Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.

Das Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen ungefähr ein bis zwei Minuten anschwitzen, ohne dass die Mischung dunkel wird.

Die Milch nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Erst weitere Milch ergänzen, wenn die vorherige Menge weitgehend eingearbeitet ist.

Die Sauce kurz aufkochen lassen, bis sie leicht cremig bindet.

Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Die Béchamel sollte noch gut fließen und nicht zu dick sein.

7. Backofen und Form vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine dünne Schicht Bolognese auf dem Boden der bereits gebutterten Auflaufform verteilen.

Die erste Schicht Sauce verhindert, dass die unteren Lasagneplatten direkt auf der Form liegen und trocken oder festbacken.

8. Lasagne schichten

Eine Lage Lasagneplatten auf der Bolognese verteilen.

Darauf erneut Bolognese geben, anschließend etwas Béchamel und frisch geriebenen Parmesan verteilen.

Diesen Aufbau wiederholen, bis ungefähr drei bis vier Lagen Lasagneplatten entstanden sind.

Darauf achten, dass auch die Ecken und Ränder der trockenen Platten vollständig mit Sauce bedeckt sind.

9. Mit Béchamel und Käse abschließen

Die oberste Nudelschicht vollständig mit der restlichen Béchamel bedecken.

Den restlichen Parmesan gleichmäßig darüberstreuen und den Mozzarella darauf verteilen.

Besonders trockene Stellen an den Rändern noch einmal mit etwas Sauce bedecken, damit sie beim Backen nicht hart bleiben.

10. Lasagne goldbraun backen

Die Lasagne auf der mittleren Schiene ungefähr 35 bis 40 Minuten backen.

Sie ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist, der Käse geschmolzen ist und die Sauce an den Rändern sichtbar blubbert.

Wer eine besonders kräftige Käsekruste möchte, kann in den letzten Minuten kurz die Grillfunktion verwenden und die Oberfläche dabei aufmerksam beobachten.

11. Lasagne ruhen lassen

Die fertige Lasagne aus dem Backofen nehmen und ungefähr zehn Minuten stehen lassen.

Dieser Schritt ist wichtig, damit sich Sauce, Pasta und Käse etwas setzen können.

Wird die Lasagne unmittelbar nach dem Backen angeschnitten, können die einzelnen Schichten leichter auseinanderlaufen.

12. Portionieren und servieren

Die Lasagne mit einem scharfen Messer in vier großzügige Portionen schneiden.

Mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig aus der Form heben und auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Nach Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer, Parmesan oder einigen frischen Basilikumblättern servieren.

Feine Würfel für das Soffritto: Ein scharfes Küchenmesser erleichtert das gleichmäßige Schneiden von Zwiebel, Karotte und Sellerie. Je feiner das Gemüse vorbereitet ist, desto gleichmäßiger verteilt es später sein Aroma im Ragù.
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Warum wird diese Lasagne so saftig und cremig?

Eine gute Lasagne lebt vom Verhältnis zwischen Pasta, Ragù und Béchamel. Sind die Saucen zu trocken, können die ungekochten Lasagneplatten nicht ausreichend Flüssigkeit aufnehmen und bleiben stellenweise fest.

Die Bolognese wird deshalb zwar eingekocht, aber nicht vollständig trocken reduziert. Sie soll genug Feuchtigkeit besitzen, um während des Backens sowohl Geschmack als auch Flüssigkeit an die Nudelplatten abzugeben.

Das fein geschnittene Soffritto aus Zwiebel, Karotte und Sellerie bildet das aromatische Fundament. Durch langsames Dünsten wird das Gemüse weich und verteilt seine Süße gleichmäßig im Ragù.

Kräftiges Anbraten des Hackfleischs erzeugt zusätzliche Röstaromen. Wird das Fleisch dagegen nur in austretender Flüssigkeit gekocht, fehlt der Sauce später ein Teil ihrer Tiefe.

Die Milch im Ragù rundet den Geschmack ab und sorgt für eine mildere, weichere Sauce.

Die Béchamel bringt zusätzlich Flüssigkeit und verbindet die einzelnen Schichten. Sie sollte vor dem Backen nicht zu dick sein, weil sie während der Zeit im Ofen weiter bindet.

Schließlich sorgt die zehnminütige Ruhezeit dafür, dass die frisch gebackene Lasagne etwas stabiler wird. Dadurch lassen sich die einzelnen Stücke deutlich sauberer aus der Form heben.

Gelingtipps: So wird Lasagne al forno perfekt

Soffritto langsam dünsten: Zwiebel, Karotte und Sellerie nicht bei zu hoher Hitze braten. Sie sollen weich und aromatisch werden.

Hackfleisch wirklich bräunen: Erst nachdem überschüssige Flüssigkeit verdampft ist, entstehen die wichtigen Röstaromen.

Tomatenmark mitrösten: Ein bis zwei Minuten genügen, um das Aroma deutlich kräftiger und runder werden zu lassen.

Ragù lange genug köcheln: Mindestens 30 bis 40 Minuten geben den Zutaten Zeit, sich geschmacklich miteinander zu verbinden.

Bolognese nicht trocken kochen: Lasagneplatten ohne Vorkochen benötigen im Ofen ausreichend Flüssigkeit.

Béchamel eher fließend halten: Eine zu dicke Sauce wird im Ofen schnell fest und macht die Lasagne weniger saftig.

Platten komplett bedecken: Besonders an den Ecken darf keine trockene Pasta aus der Sauce herausragen.

Nicht zu viele Nudelschichten: Drei bis vier Lagen ergeben ein gutes Verhältnis zwischen Pasta und Sauce.

Form nicht überfüllen: Einige Zentimeter Platz bis zum Rand verhindern, dass Sauce und Käse beim Backen überlaufen.

Mozzarella gut abtropfen lassen: Sehr feuchter Mozzarella kann zusätzliche Flüssigkeit auf die Oberfläche bringen.

Lasagne nach dem Backen ruhen lassen: Zehn Minuten machen beim Portionieren einen deutlichen Unterschied.

Am Vortag vorbereiten: Ragù und sogar die vollständig geschichtete Lasagne können vorbereitet werden. Dadurch eignet sich das Rezept gut für Gäste und Familienessen.

Variationen

Lasagne mit Rind und Schwein: Je zur Hälfte Rinder- und Schweinehack verwenden. Schweinefleisch bringt zusätzliche Saftigkeit, während Rind kräftigen Geschmack liefert.

Mit Salsiccia: Das Brät aus italienischer Salsiccia aus der Haut lösen und anstelle eines Teils des Hackfleischs anbraten.

Vegetarische Lasagne: Hackfleisch durch eine Mischung aus kräftig angebratenen Champignons, Zucchini und gekochten Linsen ersetzen.

Spinat-Ricotta-Lasagne: Eine Füllung aus Ricotta und gut ausgedrücktem Blattspinat zwischen die Pasta- und Béchamelschichten geben.

Gemüselasagne: Aubergine, Zucchini, Paprika und Pilze kräftig anbraten und als Gemüseschichten verwenden.

Mehr Parmesan: Zwischen den einzelnen Lagen etwas zusätzlichen Parmesan verteilen, wenn die Lasagne besonders würzig werden soll.

Nur Parmesan: Mozzarella weglassen und die Oberfläche ausschließlich mit Parmesan überbacken.

Mit frischen Kräutern: Nach dem Backen Basilikum oder glatte Petersilie über die Lasagne geben.

Ohne Rotwein: Den Rotwein durch etwas Rinderfond, Gemüsebrühe oder Wasser ersetzen.

Scharfe Variante: Eine kleine Menge Chiliflocken in das Ragù geben.

Ohne Nudelplatten, aber mit derselben goldbraunen Kruste funktioniert unser cremiges Kartoffelgratin.

Was passt zu Lasagne?

Lasagne al forno ist bereits ein reichhaltiges und sättigendes Hauptgericht. Deshalb passen leichte und frische Beilagen besonders gut.

Ein grüner Blattsalat mit Balsamico- oder Zitronendressing bringt Säure und Frische auf den Teller.

Auch Rucola mit Parmesan, Zitronensaft und etwas Olivenöl passt hervorragend zum kräftigen Ragù.

Ein einfacher Tomatensalat mit Basilikum ergänzt die Lasagne besonders im Sommer.

Wer Brot dazu servieren möchte, kann Ciabatta, Focaccia oder ein rustikales Weißbrot reichen.

Das Brot eignet sich besonders gut, um die letzten Reste von Bolognese und Béchamel vom Teller aufzunehmen.

Als Getränk passt beispielsweise ein trockener italienischer Rotwein zur würzigen Tomaten-Hackfleisch-Sauce.

Vorbereiten, aufbewahren und einfrieren

Bolognese vorbereiten: Das Ragù kann problemlos einen Tag vorher gekocht und vollständig abgekühlt im Kühlschrank gelagert werden.

Komplett vorbereiten: Die Lasagne kann vollständig geschichtet, abgedeckt und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kommt sie direkt aus dem Kühlschrank in den Backofen, kann sich die Backzeit um ungefähr zehn Minuten verlängern.

Aufbewahren: Reste nach dem Abkühlen gut abgedeckt zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern.

Aufwärmen: Einzelne Portionen bei ungefähr 160 °C im Backofen erwärmen. Die Form dabei nach Wunsch locker abdecken, damit die Oberfläche nicht zu trocken wird.

Mikrowelle: Für einzelne Portionen funktioniert auch die Mikrowelle, allerdings bleibt die Käsekruste im Backofen besser erhalten.

Einfrieren: Lasagne lässt sich sowohl fertig gebacken als auch vorbereitet einfrieren.

Am praktischsten ist es, bereits gebackene Lasagne in einzelne Portionen aufzuteilen und luftdicht einzufrieren.

Haltbarkeit im Gefrierschrank: Für die beste Qualität innerhalb von ungefähr drei Monaten verbrauchen.

Auftauen: Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend vollständig durcherhitzen.

Zutatenwissen: Darauf kommt es an

Hackfleisch: Gemischtes Hackfleisch kombiniert kräftigen Fleischgeschmack mit ausreichend Fett und bleibt im Ragù besonders saftig.

Soffritto: Die Mischung aus Zwiebel, Karotte und Sellerie ist eine klassische aromatische Grundlage für zahlreiche italienische Schmorgerichte und Saucen.

Tomatenmark: Durch kurzes Mitrösten entwickelt es ein konzentrierteres Aroma und unterstützt die kräftige Farbe des Ragù.

Dosentomaten: Hochwertige Tomaten aus der Dose werden reif verarbeitet und sind deshalb für gekochte Saucen häufig zuverlässiger als geschmacksarme frische Tomaten außerhalb der Saison.

Milch im Ragù: Eine kleine Menge Milch macht die Sauce milder und verbindet sich gut mit Fleisch und Tomaten.

Butter und Mehl: Sie bilden gemeinsam die Mehlschwitze als Grundlage der Béchamel.

Muskatnuss: Frisch geriebene Muskatnuss bringt eine warme Würze in die milde Milchsauce und gehört geschmacklich eng zur Béchamel.

Lasagneplatten: Platten ohne Vorkochen nehmen beim Backen Flüssigkeit aus den Saucen auf. Deshalb müssen sie vollständig bedeckt sein.

Parmesan: Der Hartkäse bringt kräftige Würze und unterstützt die goldbraune Oberfläche.

Mozzarella: Er sorgt für eine weiche, geschmolzene Käsehaube. Gut abgetropfter Mozzarella verhindert übermäßig viel zusätzliche Flüssigkeit.

Nährwerte pro Portion

Die Angaben beziehen sich auf eine von vier Portionen und können je nach verwendetem Hackfleisch, Käse und Lasagneplatten abweichen.

Nährwert Menge
Kalorien ca. 820 kcal
Eiweiß ca. 45 g
Kohlenhydrate ca. 60 g
Fett ca. 45 g

Häufige Fragen

Muss ich Lasagneplatten vorkochen?

Lasagneplatten mit dem Hinweis „ohne Vorkochen“ können direkt verwendet werden. Wichtig ist, dass jede Platte vollständig von ausreichend Bolognese oder Béchamel bedeckt ist, damit sie während des Backens weich wird.

Warum bleiben meine Lasagneplatten hart?

Meist war zu wenig Flüssigkeit vorhanden oder einzelne Stellen der Platten lagen trocken. Die Bolognese sollte deshalb nicht zu stark eingekocht und jede Pasta-Schicht vollständig mit Sauce bedeckt werden.

Kann ich Lasagne ohne Béchamel machen?

Grundsätzlich ist das möglich, die klassische Lasagne al forno verliert dadurch jedoch einen wichtigen Teil ihrer cremigen Struktur. Béchamel verbindet die Schichten und liefert zusätzliche Flüssigkeit für die Pasta.

Wie viele Schichten sollte eine Lasagne haben?

Drei bis vier Lagen Lasagneplatten ergeben bei einer normalen Auflaufform ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Pasta und Sauce.

Warum läuft meine Lasagne beim Anschneiden auseinander?

Frisch aus dem Backofen sind Bolognese, Béchamel und Käse noch sehr flüssig. Etwa zehn Minuten Ruhezeit helfen dabei, dass sich die Schichten setzen und sauberer portionieren lassen.

Kann ich Lasagne am Vortag vorbereiten?

Ja. Die Lasagne kann vollständig geschichtet und abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank gelagert werden. Beim Backen direkt aus dem Kühlschrank ungefähr zehn Minuten zusätzliche Zeit einplanen.

Warum kommt Milch in die Bolognese?

Eine kleine Menge Milch macht das Ragù geschmacklich weicher und milder und verbindet sich gut mit dem Fleisch. Sie wird gegen Ende der Kochzeit eingerührt.

Kann ich Lasagne ohne Rotwein zubereiten?

Ja. Der Rotwein kann beispielsweise durch etwas Brühe oder Wasser ersetzt werden. Die Sauce schmeckt dadurch etwas anders, funktioniert aber weiterhin problemlos.

Wie lange hält sich Lasagne im Kühlschrank?

Gut abgedeckt hält sich fertig gebackene Lasagne ungefähr zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Vor dem Essen sollte sie vollständig durcherhitzt werden.

Kann man Lasagne einfrieren?

Ja. Lasagne lässt sich sehr gut portionsweise einfrieren. Für die beste Qualität sollte sie innerhalb von ungefähr drei Monaten verbraucht und vor dem Aufwärmen möglichst über Nacht im Kühlschrank aufgetaut werden.

Fazit

Lasagne al forno ist ein Klassiker, bei dem die Qualität vor allem von gut zubereiteten Saucen und etwas Geduld abhängt.

Ein langsam gedünstetes Soffritto, kräftig angebratenes Hackfleisch und ausreichend Zeit zum Köcheln sorgen für ein aromatisches Ragù.

Die cremige Béchamel ergänzt die Bolognese und liefert gleichzeitig die Feuchtigkeit, die ungekochte Lasagneplatten während des Backens benötigen.

Drei bis vier gleichmäßig geschichtete Lagen sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Pasta und Sauce.

Nach ungefähr 35 bis 40 Minuten im Ofen entsteht eine goldbraune Käsekruste. Die anschließende Ruhezeit von zehn Minuten sorgt dafür, dass sich die Lasagne sauber portionieren lässt.

Ob frisch gebacken, am Vortag vorbereitet oder portionsweise eingefroren: Eine klassische Lasagne mit Bolognese und Béchamel eignet sich hervorragend für Familienessen, Gäste und größere Mahlzeiten.

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