Kochmesser, Santoku und Allzweckmesser mit Olivenholzgriffen

Kochmesser oder Santoku – welches Messer passt zu dir?

Kochmesser und Santoku gehören zu den vielseitigsten Messern in der Küche. Beide übernehmen einen großen Teil der täglichen Schneidarbeit – von Gemüse und Kräutern bis zu Fleisch oder Fisch. Trotzdem fühlen sie sich unterschiedlich an.

Das klassische Kochmesser ist meist länger und eignet sich gut für fließende, wiegende Bewegungen. Ein Santoku ist häufig etwas kompakter, besitzt eine hohe Klinge und lässt sich sehr kontrolliert bei geraden oder leicht schiebenden Schnitten führen.

Unsere Empfehlung: Wenn du ein längeres Allroundmesser für größere Zutaten und den Wiegeschnitt möchtest, ist ein Kochmesser sehr passend. Wenn du kompakte Kontrolle bevorzugst und viel Gemüse vorbereitest, ist ein Santoku oft angenehmer. Keines der beiden ist grundsätzlich besser – entscheidend ist, welche Bewegung und Länge dir besser liegt.

Kochmesser oder Santoku: die Kurzantwort

Kochmesser: Wenn du eine längere Klinge, viel Reichweite und eine Form für klassische Wiegebewegungen möchtest.

Santoku: Wenn du ein kompakteres Allroundmesser mit hoher Klinge und sehr direkter Kontrolle bevorzugst.

Für die meisten Küchen: Ein gutes Kochmesser oder Santoku kann bereits den Großteil der täglichen Vorbereitung übernehmen. Das zweite Messer wird interessant, wenn du beide Schneidstile bewusst nutzen möchtest.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Merkmal Kochmesser Santoku
Klingenlänge bei Kraterholz 20 cm 16 cm
Gefühl Mehr Reichweite Kompakter und direkt
Typische Bewegung Wiegen, Ziehen, längere Schnitte Gerade oder schiebende Schnitte
Große Zutaten Sehr angenehm Gut, aber mit weniger Reichweite
Feine Gemüsearbeit Gut Sehr kontrolliert
Für Einsteiger Gut, wenn längere Klinge angenehm ist Gut, wenn kompakte Führung bevorzugt wird

Die Tabelle zeigt vor allem Unterschiede im Handling. Schärfe und Verarbeitungsqualität hängen dagegen vom jeweiligen Messer ab – nicht allein davon, ob es Kochmesser oder Santoku heißt.

Wann ist ein Kochmesser die bessere Wahl?

Ein Kochmesser mit 20-cm-Klinge bietet viel Schneidenlänge. Das ist praktisch bei größeren Gemüsestücken, Kräuterbündeln oder Fleischportionen. Durch die längere Klinge lassen sich Zutaten in einer Bewegung sauber erfassen.

Wenn du gerne mit einer wiegenden Bewegung arbeitest, kommt dir die Form eines klassischen Kochmessers entgegen. Der längere Klingenrücken gibt außerdem eine große Kontakt- und Führungsfläche.

Kraterholz Kochmesser: Das Kochmesser mit 20-cm-Klinge und Olivenholzgriff besitzt eine geschmiedete Klinge aus rostfreiem 1.4116 Edelstahl und wird in Solingen gefertigt.
Das Kochmesser passt gut zu dir, wenn … du eine längere Klinge magst, häufig größere Zutaten schneidest und gerne mit fließenden oder wiegenden Bewegungen arbeitest.

Wann ist ein Santoku die bessere Wahl?

Ein Santoku ist mit 16 cm etwas kompakter. Das macht es auf kleineren Arbeitsflächen handlich und gibt vielen Nutzern ein sehr direktes Gefühl beim Führen. Die hohe Klinge bietet dabei genügend Fläche, um geschnittenes Gemüse aufzunehmen und weiterzugeben.

Seine Stärke liegt besonders bei kontrollierten, eher geraden Schnittbewegungen. Gemüse, Kräuter, Fisch und viele Fleischarbeiten lassen sich damit abdecken, ohne dass du eine sehr lange Klinge führen musst.

Kraterholz Santoku: Das Santoku mit 16-cm-Klinge und Olivenholzgriff kombiniert eine kompakte Klingenlänge mit geschmiedeter Solinger Fertigung.
Das Santoku passt gut zu dir, wenn … du eine kompaktere Klinge bevorzugst, viel Gemüse vorbereitest und kontrollierte, direkte Schnittbewegungen magst.

Welche Aufgaben liegen Kochmesser und Santoku besonders gut?

Aufgabe Kochmesser Santoku
Zwiebeln & Gemüse Sehr gut Sehr gut
Kräuter hacken Besonders gut beim Wiegen Gut bei gerader Schnitttechnik
Großer Kohl oder Kürbisstücke Mehr Reichweite Je nach Größe gut
Fleisch portionieren Sehr gut Sehr gut
Fisch vorbereiten Gut Sehr gut für viele Alltagsarbeiten
Kleine, schnelle Arbeiten Gut Durch 16 cm oft handlicher

Für Brot mit harter Kruste ist dagegen ein Messer mit Wellenschliff die passendere Speziallösung. Ein glattes Kochmesser oder Santoku sollte nicht jede denkbare Aufgabe übernehmen müssen.

Schneidtechnik und Handgröße: das persönliche Gefühl entscheidet

Ein Messer kann auf dem Papier perfekt passen und sich trotzdem ungewohnt anfühlen. Wer eine kürzere Klinge gewohnt ist, empfindet 20 cm anfangs manchmal als viel. Wer regelmäßig große Zutaten verarbeitet, kann eine 16-cm-Klinge wiederum als etwas kurz empfinden.

Auch die Schneidbewegung ist entscheidend. Beim Wiegen bleibt die Klingenspitze häufig näher am Brett, während der hintere Teil der Schneide auf und ab bewegt wird. Beim eher geraden Schnitt wird die Klinge kontrolliert angehoben und abgesenkt oder leicht nach vorn geschoben.

Wenn du noch gar nicht weißt, welche Messer in deiner Küche sinnvoll sind, beginne mit unserer Übersicht „Welche Messer braucht man wirklich in der Küche?“.

Braucht man Kochmesser und Santoku gleichzeitig?

Nicht zwingend. Wenn du nur ein großes Allroundmesser möchtest, reicht in vielen Küchen eines von beiden. Zwei große Messer werden dann sinnvoll, wenn mehrere Personen mit unterschiedlichen Vorlieben kochen oder du bewusst zwischen Schneidtechniken wechseln möchtest.

Das 3-teilige Küchenmesser-Set enthält Kochmesser, Santoku und ein kompaktes Steak-/Allzweckmesser. Damit kannst du selbst entscheiden, welches der beiden großen Messer bei welchen Aufgaben häufiger in die Hand kommt.

Für eine passende Aufbewahrung findest du im Vergleich „Messerleiste, Messerblock oder Schublade?“ die Vor- und Nachteile der gängigen Lösungen.

Das passende Schneidebrett gehört zur Messerwahl dazu

Für ein 20-cm-Kochmesser ist genügend Arbeitsfläche besonders angenehm. Bei einer sehr kleinen Schneidfläche ragt die Klinge schnell über das Brett hinaus und große Zutaten müssen häufiger umgesetzt werden. Ein Santoku mit 16 cm kommt auch auf mittelgroßen Brettern gut zurecht.

Neben der Fläche zählen stabiler Stand und eine ebene Schneidoberfläche. Eine ausführliche Entscheidungshilfe findest du in „Welches Schneidebrett für Küchenmesser?“.

Kochmesser, Santoku und Allzweckmesser mit OlivenholzgriffenKlingen vergleichenKochmesser, Santoku & Küchenmesser-SetsVergleiche die verschiedenen Klingen und stelle dir die Messerausstattung zusammen, die zu deinem Kochstil passt.Messer ansehen

Häufige Fragen zu Kochmesser und Santoku

Was ist besser für Anfänger: Kochmesser oder Santoku?

Beide eignen sich als Allroundmesser. Wer eine kompaktere, direkte Führung bevorzugt, fühlt sich oft mit einem Santoku wohl. Wer mehr Klingenlänge und den klassischen Wiegeschnitt möchte, ist mit einem Kochmesser gut bedient.

Ist ein Santoku besser für Gemüse?

Ein Santoku ist für Gemüse sehr angenehm, vor allem bei kontrollierten geraden Schnitten. Ein gutes Kochmesser kann Gemüse aber ebenso zuverlässig schneiden. Entscheidend ist vor allem deine bevorzugte Technik.

Kann man mit einem Santoku Fleisch schneiden?

Ja. Ein Santoku ist ein vielseitiges Küchenmesser und eignet sich auch zum Portionieren vieler Fleischstücke. Für Knochen oder sehr spezielle Aufgaben braucht es jedoch ein dafür vorgesehenes Werkzeug.

Kann ein Santoku ein Kochmesser ersetzen?

Für viele alltägliche Aufgaben ja. Wenn du regelmäßig sehr große Zutaten schneidest oder den Wiegeschnitt bevorzugst, kann ein längeres Kochmesser trotzdem angenehmer sein.

Welche Klingenlänge ist alltagstauglicher: 16 oder 20 cm?

16 cm fühlen sich kompakter an, 20 cm bieten mehr Reichweite. Welche Länge alltagstauglicher ist, hängt von Handhabung, Brettgröße und den Zutaten ab, die du typischerweise vorbereitest.

Fazit: Kochmesser für Reichweite, Santoku für kompakte Kontrolle

Wenn du mit einer längeren Klinge und wiegenden Bewegungen gerne arbeitest, würden wir zum 20-cm-Kochmesser tendieren. Wenn du eine kompaktere Klinge mit direkter Führung bevorzugst, ist ein 16-cm-Santoku eine sehr gute Alternative.

Du brauchst nicht automatisch beide. Starte mit dem Messer, dessen Form und Länge besser zu deiner Arbeitsweise passen. Das zweite wird erst dann interessant, wenn du einen echten zusätzlichen Nutzen in deinem Kochalltag siehst.

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar